Rezension „Shadow Falls Camp“ von C.C. Hunter

Rezension „Shadow Falls Camp“ von C.C. Hunter

Inhalt

Sie hat keine Ahnung, wer sie ist und welche Kräfte in ihr stecken. In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat – Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben – wenn sie nur wüsste, welche … Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können. Für alle Fans von House of Night!
(Quelle: Lovelybooks)

Meinung

Shadow Falls Camp hat mich mit seiner Einfachheit begeistert. Im Prinzip ist es keine besonders ideenreiche Geschichte, ein Camp voller Übernatürliche, hier und da ein paar typische Teenager-Probleme, ABER: Es ist so unglaublich toll geschrieben, dass man sofort in die Geschichte abtaucht und sich mit Kylie identifizieren kann. Ihre Handlungen waren absolut nachvollziehbar und auch eine gewisse Spannung hält sich bis zum Ende des Buches.
Besonders das große Geheimnis um Kylies Anstammung rückt immer mehr in den Vordergrund. Ist sie nun eine Hexe, oder doch ein Vampir? Oder etwa eine Gestaltwandlerin? Als sich ihr Gehirnmuster endlich offenbart, spielt es verrückt und wechselt fast täglich. Kylie fühlt sich als „Freak“ unter Freaks, was oftmals eine sehr komische Situation hervorruft.
Shadow Falls Camp ist ein Ort, den sicher jeder gerne besuchen würde. Die Autorin schreibt sehr bildlich und schafft es vor allem, Gefühle sehr gut darzustellen. Man fiebert mit der Protagonistin und auch mit den anderen Charakteren, die (fast) alle super sympathisch sind. Kylies Abneigung und Angst vor den Übernatürlichen bringt einen gewissen Humor mit ins Spiel, besonders, als sie nun auch noch mit einem Vampir und einer Hexe in eine Hütte gesteckt wird. Sie gewöhnt sich jedoch recht schnell an die Situation und gemeinsam mit ihren Freundinnen kommt es zu weiteren lustigen Momenten. Sehr schön finde ich auch, dass die Probleme und Gefühle ihrer Freunde ebenfalls so beschrieben sind, dass man deren Handlungen versteht und sie einem ans Herz wachsen.
Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die in meinen Augen sehr gelungen ist. Kylie kann sich nicht entscheiden, nimmt sie Lucas, den sie schon von früher kannte und der eine besondere Anziehung auf sie auszuüben scheint, oder doch lieber Derek, der einfach nur ein Typ zum Verlieben ist? Für mich war es nicht immer absehbar, wie das Ganze endet – ein weiterer Pluspunkt.
Ich kann das Buch (auch die darauffolgenden Bände) jedem ans Herz legen, der auf Fantasy steht. Einmal angefangen, lässt es sich nur schwer wieder aus der Hand legen.

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