Rezension „Leidenschaft“ von Ha. A. Mehler

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Inhalt

Florida: Horace begegnet in einer Bibliothek der wohl attraktivsten Frau, die er je gesehen hat. Sie wirkt geheimnisvoll und übt eine ungeheure Anziehungskraft auf ihn aus. Als sie ins Gespräch kommen, fühlen sich beide auf unerklärliche Weise miteinander verbunden. Horace lässt der Gedanke an die schöne Jeanny kaum noch los und er lässt sich auf einige Treffen mit ihr ein. Dabei scheinen ihn immer wieder Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten einzuholen, die allesamt mit Jeanny in Verbindung stehen. Als er dem mysteriösen Kapitän begegnet, hilft dieser ihm, seine Erinnerungen aufzufrischen. Denn Horace ist der anziehenden Frau schon in früheren Leben begegnet. Seine gedankliche Reise führt ihn nach Rom, Griechenland und Ägypten – und in jedem seiner vergangenen Leben spielte Jeanny eine überaus wichtige Rolle. Der naive Horace der Gegenwart lässt sich unterdessen vollkommen von Jeanny in die Mangel nehmen. Sie verführt ihn nach Strich und Faden, doch nicht genug damit, sie zieht ihm auch noch alles Geld aus der Tasche, das er besitzt. Kann er sich noch rechtzeitig den Fesseln Jeannys entziehen, bevor sie ihn in den Ruin treibt? Mit jeder weiteren Erinnerung wird Horace skeptischer, was Jeannys Absichten angeht. Doch warum sind sie überhaupt in jedem Leben verbunden? Was ist das Geheimnis ihrer Herkunft?

Meinung

Zunächst einmal hat mich das Cover total begeistert, obwohl ich nie geglaubt hätte, dass es sich um einen historischen Liebesroman handelt. Auch der Anfang hat mich etwas irritiert, beginnt das Buch doch in der Gegenwart. Schnell wird jedoch klar, was es damit auf sich hat. Der Autor lässt Horace Erinnerungen an seine vergangenen Leben in neuen Kapiteln beginnen, und somit findet man sich plötzlich in Rom, Ägypten und Griechenland wieder – in völlig anderen Jahrhunderten! Man erkennt das geschichtliche Hintergrundwissen von Ha. A. Mehler und die Idee der Wiedergeburt, um den Protagonisten gleich mehrere Epochen durchleben zu lassen, gepaart mit erotischen Elementen, ist aus meiner Sicht mal eine völlig neue Idee. Damit hebt sich das Buch von den üblichen Romanen ab und mir hat allein der Einfallsreichtum schon gefallen. Meiner Meinung nach ist dem Schreiber eine sehr gute Mischung aus Realität, Geschichte, Übernatürlichem und am Ende auch (ja ich hätte es auch nicht geglaubt) Science Fiction gelungen. 

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an den Schreibstil des Autors gewöhnt habe und mir hat so ein bisschen die Beschreibung von Gefühlen/Gedanken gefehlt (ist aber natürlich Ansichtssache). Trotzdem kann man sich die Orte und Schauplätze sehr bildlich vorstellen und was viel wichtiger ist, die Spannung wird gehalten und nicht durch elend lange Gedankengänge der Figuren zunichte gemacht. Alles in allem hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen und kann es jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Roman ist, bei dem man nicht ständig denkt: sowas in der Art habe ich doch schon mal gelesen. Es bietet auf jeden Fall reichlich Abwechslung!

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„Der falsche Pharao“ von Ha. A. Mehler

Titel: Der falsche Pharao

Autor: Ha. A. Mehler 

Erscheinungsdatum: März 2014 

Wo erhältlich:  Amazon

Geschätzte Seitenanzahl: 396

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Hallo Ha. A. Mehler,

erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Hier einmal meine Autorenbiografie:

Horst (Ha. A.) Mehler, Jahrgang 1952, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Würzburg und Frankfurt.

Nach seinem Staatsexamen arbeitete Mehler als Fernsehjournalist für das ZDF, der größten europäischen Fernsehanstalt, in verschiedenen Redaktionen (Drehscheibe, Heute, Länderspiegel, ZDF-Magazin), für die er rund 200 Filmbeiträge erstellte.

(Mehler berichtete u. a. über Mogadischu, das Geiseldrama, über die Missbräuche in der Psychiatrie – mit Auszeichnung, über die Drogenrehabilitation, über Techniken des Lernens, über Umweltthemen – mit Auszeichnung, über verschiedene historische und kulturelle Themen, alternative Therapien und tagesaktuelle politische Themen.)

Parallel dazu war er eine Weile im ZDF-Lektorat tätig sowie beim Hessischen Rundfunk, wo er über viele Themen zur Tagespolitik des Landes Hessen berichtete.

Von 1982 bis 1985 bekleidete Horst Mehler in einem Wiesbadener Verlagshaus die Funktion des Chefredakteurs und baute zwei Zeitschriften auf incl. der gesamten Außendienstmannschaft.

Im Jahre 1985 gelang Horst Mehler, der als Autor als Ha. A. Mehler zeichnet, ein spektakulärer Erfolg im Norman Rentrop-Verlag (der später umfirmierte als Verlag für die Deutsche Wirtschaft) mit dem Buch: Wie mache ich mich als Immobilienmakler selbständig.

Der Bestseller erreichte zahlreiche Auflagen.

Ebenfalls zum Bestseller avancierte das Buch Wie man mit Immobilien ein Vermögen aufbaut.

Horst (Ha. A.) Mehler schrieb in der Folge zahlreiche Bücher für den Rentrop-Verlag. Im Jahre 1987 erschienen die Bücher Mehlers auf der internen Bestseller-Liste des Rentrop-Verlags auf den Plätzen 1, 2, 4 und 5 gleichzeitig.

Mehler war damit der erfolgreichste Autor des Verlags und seine No. 1.

In der Folge kamen zahlreiche Verlage auf den Bestseller-Autor zu, um ihn zur Mitarbeit zu bewegen. Mehler verfasste unter anderem Bücher für diese Verlage: Heyne-Verlag, Falken-Verlag, Eichborn-Verlag, Möwe-Verlag, Engels-Verlag, Verlag moderne industrie.

Zu einem neuen Bestseller geriet das Buch Geld, Vermögen bilden, Steuern sparen, das im Heyne-Verlag, Deutschlands größtem Paperback-Verlag, erschien und sich allein im ersten Monat 20.000 mal verkaufte; viele Auflagen folgten.

ÜBERSETZUNGEN

Eine neue Dimension wurde erreicht, als viele Bücher Horst Mehlers in anderen Ländern erschienen. Heute ist Ha. A. Mehler publiziert in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in der Tschechischen Republik, Slowakien, den Niederlanden, Bulgarien, Russland und in den USA. Publikationen für Frankreich und Mexiko sind in Vorbereitung.

Insgesamt ist Ha. A. Mehler inzwischen in 22 Verlagen im In- und Ausland publiziert.

Im Jahre 2004 wurde eine russische Website etabliert (www. Mehler.ru), im Jahre 2006 eine deutsche Website (www. professionellschreiben.de), im Jahre 2007 eine US-Website (www.presenttimebooks.com).

Im Jahre 2004 wanderte Horst (Ha. A.) Mehler aus in die Vereinigten Staaten von Amerika.

Prof. Thomas Tryzna, Ph. D. für Englisch an der Seattle Pacific University, bewertete hierfür das gesamte Werk von Ha. A. Mehler, überprüfte rund 700 Seiten Presseberichte, Bestätigungen von Spitzenpolitikern und dokumentarisches Material von Fachleuten über Ha. A. Mehlers Arbeit. Er bestätigte, dass Mr. Mehler „weit bekannt, geehrt und erfolgreich ist, sowohl von Seiten der Kritik als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.“ Horst Mehler erhielt ein US-Visum aufgrund von „außergewöhnlicher Befähigung“, eine Green Card.

AUSZEICHNUNGEN

Horst (Ha. A.) Mehler erhielt für seine mehr als 100 Bücher, die bislang erschienen sind, verschiedene Auszeichnungen:

♦ Die Goldene Plakate des VA-Verlags

♦ Aufnahme in das Who is Who

♦ Für die slowakische Edition des Buches “Spitzenleistungen der Regierungskunst” den Titel “Velkomozny” (“Grosser Mann”)

♦ Die Goldene Feder durch den Wirtschaftsverlag Wiesbaden

♦ Erneut die Goldene Feder durch den Wirtschaftsverlag Wiesbaden im Folgejahr

♦ Die Ehrenmitgliedschaft der Mittelstands-Akademie „Made in Germany“

DAS WERK

Das Werk von Ha. A. Mehler unterteilt sich in folgende Themenfelder:

(1) Sachbücher rund um die Themen Geld, Immobilien, Finanzen und Verkauf

(2) Sachbücher mit dem Schwerpunkt Geschichte und Politik

(3) Romane und Erzählungen

(4) Sachbücher zum Thema Gesundheit

(5) Sachbücher/ Essays rund um das Thema Schreiben und die Techniken des Schreibens, mit einem Gesamtvolumen von ca. 6000 Seiten

DAS „CREDO“ DES AUTORS

Im Roman wie im Sachbuch setzte sich Horst Mehler vehement für Menschenrechte, Minderheitsrechte, Toleranz und spirituelle Werte ein.

Im Jahre 2004 wurde seine „Hymne an die Toleranz“ vertont, die vor 100.000 Menschen in Berlin uraufgeführt wurde.

Wieder und wieder engagierte sich der Autor außerdem für den Frieden. Der Kriegsdienstverweigerer und erklärte Kriegsgegner publizierte mehrere Bücher über dieses Thema.

Mehler bekennt sich zur Freiheit und Demokratie. Er ist ein erklärter Gegner von Drogen, auch pharmazeutischer Drogen und die Vergehen der Psychiatrie.

Von einigen Instituten für Lehrerfortbildung und Lehrplanentwicklung wurden seine Bücher als Lehrbuch empfohlen, für die 9. bis 12. Klassen, für Regelschulen, Gymnasien und berufsbildende Schulen, für Studenten, Ausbilder und Lehrer, für die Fächer Wirtschaft, Recht, Ethik, Geschichte, Deutsch und Sozialkunde.

Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

Das Schicksal katapultiert Seti, Löwenbändiger und Sohn eines Sklaven, in die ägyptische Hocharistokratie. Er gelangt sogar in die Nähe des allmächtigen Pharao und seiner exquisiten, wunderschönen Gemahlin Nefernefer.

An den Schaltstellen der Macht entdeckt Seti ein gutgehütetes Geheimnis, das ihn beinahe das Leben kostet: Er erfährt, wer in Wahrheit hinter dem Thron des Pharao steht und die Zügel in Ägypten in der Hand hält. Ein Machtkampf ohnegleichen nimmt seinen Lauf!

Wer sich für die unheimlichen Geheimnisse der alten Ägypter interessiert, der liegt mit diesem Roman goldrichtig! Esoterik, Eros und Eifersucht, Mord, Mysterien und Machtspiele, die schier den Atem verschlagen, erwarten den Leser.

Beantwortet werden die Fragen:

Was verbirgt sich in den geheimnisvollen Labyrinthen unter den Pyramiden?

Wer lenkt wirklich die Geschicke hinter dem Pharaonen-Thron?

Und was kann Nefernefer, die Schönste der Schönen, den Löwenbändiger in ihren Privatgemächern lehren?

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Die Gegenwart ist nie vorstellbar ohne die Vergangenheit. Nur wer die Vergangenheit versteht, versteht die Gegenwart.

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

Natürlich. Vor jedem hist. Roman schnappe ich mir die Hauptfiguren und zeichne sie genau.

Die beste Hilfe hierbei ist diese Seite: www.professionellschreiben.de

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant? 

Nein

Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

Da die Recherche gewöhnlich Jahre umfasst, lässt sich das schwer beantworten.

Den Roman selbst kann man in 1-2 Monaten schreiben.

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!

„Picture Bride“ von Dorothy Castle, Sabine Landgräber

Titel: Picture Bride

Autor: Dorothy Castle, Sabine Landgraeber

Erscheinungsdatum: April 2014

Wo erhältlich: Amazon, http://www.amazon.de/dp/B00JU6VW0M/

Geschätzte Seitenanzahl: 222

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Hallo Sabine,

erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Dorothy Castle wohnt in Honolulu und ist eine fiktive Figur aus meinem Roman „Zufällig Hawaii“. Die Geschichte der Picture Bride ist die Geschichte ihrer Großmutter Hitomi, die 1902 nach Hawaii kam, um dort einen Mann zu heiraten, den sie nur von einem Foto kannte.

Sabine Landgraeber ist kein Pseudonym. Ich schreibe schon seit einiger Zeit, habe aber erst in diesem Jahr meine ersten beiden Bücher veröffentlicht. Wenn ich nicht schreibe, dann arbeite ich als Regisseurin. Meistens drehe ich Fernsehserien oder Soaps, ich habe aber auch schon mehrere 90-Minüter gedreht.

Hier gibt es noch mehr über mich: http://www.sabine-landgraeber.de

Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

Hawaii, 1902: Die 18jährige Japanerin Hitomi kennt ihren zukünftigen Mann nur von einem Foto. Ein Heiratsvermittler hat einen Ehemann für sie auf Hawaii gefunden. Nach einer beschwerlichen Schiffsreise endlich dort angekommen, muss sie feststellen, dass der Mann sie nicht abholt. Hitomi kann auf keinen Fall wieder zurück nach Japan, denn dort wartet nur der gewalttätige Onkel. Um einer Ausweisung zu entgehen, geht sie auf eine weitere Vermittlung ein. Sie heiratet Jiro, einen einfachen Arbeiter einer Zuckerrohr-Plantage. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es Hitomi, ihren Mann zu akzeptieren und sie findet sich im harten Arbeitsalltag der Plantage zurecht. Doch dann geschieht ein Unglück, dass ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam mit ihren Freundinnen erkämpft sie sich ihren Weg und findet die wahre Liebe.

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Seit ich das erste Mal auf Hawaii war, hat mich die Geschichte dieser Inselkette fasziniert. Als ich dann mit Nachfahren der Picture Brides in Kontakt kam, war meine Neugierde geweckt.

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

Hitomi, die Hauptfigur in meinem Roman, ist am Anfang ein unsicheres Mädchen, das aber mit der Zeit zu einer starken Frau heranwächst. Auch ihre Freundinnen lernen, dass sie es nur gemeinsam schaffen können und das Freundschaft und Liebe helfen, fast alle Probleme zu überwinden.

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant?

Ja, ich arbeite an einem weiteren Buch über die Tochter der Picture Bride. 

Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

Mehr als zwei Jahre.

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!

„Der schwarze Fürst der Liebe“ von Pat McCraw

Titel: Der schwarze Fürst der Liebe

ISBN: 9783943764291

Autor: Pat McCraw

Erscheinungsdatum: Juni 2013

Wo erhältlich:  http://amzn.to/Jcf75A

Geschätzte Seitenanzahl: 356

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Hallo Pat!

Erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Ich habe mein ganzes Leben lang geschrieben, aber meist reichte die Zeit nur für kleinere Gedichte und Geschichten. Erst der Tod meines Mannes brachte mir genügend Zeit, Romane zu verfassen. Ich schreibe im Bereich Fantasy, Romanze, Abenteuer, aber auch mal eine Satire. Seit 2011 entstand eine große Fantasy-Serie „Duocarns“.

Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

Es geht um eine Männerfreundschaft, Liebe, Hass, Intrige. Bartel ein Räuberhauptmann, der ca. 1500 lebte, entführt eine vermeintliche Hexe vom Pranger. Die Heilerin Engellin verändert das Leben der ganzen Bande und treibt einen Keil zwischen die Freunde Bartel und Rudger, denn beide Männer lieben sie. Mehr wird nicht verraten.

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Ich schreibe auch zeitgenössische Romane und Science-Fiction. Der schwarze Fürst der Liebe ist mein bisher einziger historischer Roman.

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

Bartel ist ein rücksichtsloser Haudegen. Es ist anfangs schwer, Sympathie für ihn zu empfinden, was sich nach und nach ändert. Im Mittelalter galt ein Menschenleben nicht viel.  Eine harte und umbarmherzige Zeit. Einige der Protagonisten fallen diesem harten Leben zum Opfer.

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant?

Nein. Ich schreibe im Moment an den Duocarns weiter (Band 9). Danach folgt ein zeitgenössischer Liebesroman.

Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

Insgesamt in etwa ein Jahr. Mein Buch hat viel mit Reinkarnation zu tun und basiert auf meinen und den Erinnerungen meines Mannes, denn Bartel und Engellin trafen sich 1987 wieder. Ich habe unsere Erinnerungen mit fiktiven Personen wir Rudger verflochten. Das Buch ist in 2 Teile geteilt. Der zweite Teil ist rein fiktiv. Meine Lektorin, Susanne Pavlovic, die Geschichte studiert hat, hat geholfen unstimmige Dinge wie Champagner, Zigarren und Ledersofas auszumerzen. Ich sehe das Buch nicht als historisch, sondern als historische Fantasy.

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!

Vielen Dank!

„Der Dichter des Teufels“ von Tanja Schurkus

Titel: Der Dichter des Teufels

Autor: Tanja Schurkus

Erscheinungsdatum: 01.07.14

Wo erhältlich: Thalia E-Book exklusiv

Geschätzte Seitenanzahl: 340

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Hallo Tanja!

Erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Obwohl ich als Kind kaum für Bücher zu begeistern war, wollte ich recht früh selbst Geschichten erzählen. Geschrieben habe ich daher, seit ich dazu in der Lage bin (und einige dieser Texte existieren noch!) Ich wollte also einen Bücherberuf, habe Buchhändlerin gelernt, Literaturwissenschaften studiert, und bin schließlich ins „kalte Wasser“ der freien Autorenschaft gesprungen. „Der Dichter des Teufels“ ist mein dritter historischer Roman.

 

Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

Den Gendarmen Jean-Louis Picaud verschlägt es 1812 in die Ortschaft Simmern im Hunsrück, der zu dieser Zeit zu Frankreich gehört. Immer wieder sind im nahen Soonwald Menschen spurlos verschwunden. Treibt dort tatsächlich ein untoter Graf aus dem Mittelalter sein Unwesen? Doch Picaud glaubt nicht an Teufelswerk, er glaubt an die Gesetze des Code Napoleon.

Zusammen mit dem Handwerksgesellen Ferdinand, dessen Braut in der Hochzeitsnacht von rätselhaften Kreaturen verschleppt wurde, nimmt er die Spur auf. Sie führt die beiden bis nach Heidelberg und zu einem Verbrechen, bei dem sich alchemistischer Aberglaube mit Größenwahn mischen, sodass auch Picaud an die Grenzen seiner Vernunft gerät .

 

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Mir hat es vor allem die napoleonische Zeit angetan, weil in dieser Epoche vieles begann, was unsere Gesellschaft heute prägt. Dieser Umbruch vom Absolutismus zur Bürgergesellschaft, der Aufbruch in Wissenschaft und Literatur hält so viele spannende Geschichten bereit. Das gilt auch für die frühe Kriminalistik. Die napoleonische Justizreform änderte das Strafwesen grundlegend. Zum ersten Mal stand das Ermitteln im Vordergrund der Strafverfolgung. Und das ist auch in „Der Dichter des Teufels“ eingeflossen.

 

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

frech und zäh – so würde ich Jean-Louis Picaud beschreiben, den ermittelnden Gendarmen. Er selbst sagt gerne „Man schreibt meinen Namen mit ‚c‘ wie courage.‘ Er ist ein bisschen eine Kreuzung aus Tatort-Boerne und Louis de Funés Figuren.

 

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant?

Ja, kommendes Jahr erscheint ein Mystery-Räuberroman von mir, in dessen Mittelpunkt verbürgte Ereignisse um 1800 stehen (diesmal wieder eine Print-Ausgabe)

 

Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

Gut zwei Jahre. Ich war ja schon „vorbelastet“ mit Wissen über die Epoche.

Der Roman spielt mit Legenden und Mystery Elementen und nimmt sich selbst nicht ganz ernst, der Spaß-Faktor stand diesmal im Vordergund. Ich musste daher deutlich weniger recherchieren als für meine Romanbiografien über Matthias Claudius und Maria Clementine Martin.

Man kann meine Recherche-Reise nachlesen unter: http://www.histojournal.de/journal/zeitreise/zeitreise-simmern/

 

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!

Danke für das Interesse an meinem teuflischen Dichter!

„Der Fall Struensee“ von Rita Hausen

Titel: Der Fall Struensee

Autor: Rita Hausen

Erscheinungsdatum:  22.12.2013

Wo erhältlich: in allen Online-Shops als Print und ebook

Geschätzte Seitenanzahl:  176

 https://www.facebook.com/struenseeroman

http://romanverlag.com/derfallstruensee-ebook

http://romanverlag.com/derfallstruensee

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Hallo Rita!

Erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Ich war  Gymnasiallehrerin für Deutsch und katholische Religion,  schreibe Gedichte, Kurzgeschichten, Erzählungen und Romane und bin fasziniert von der Zeit des 18. Jahrhunderts. Ich lebe in Walldorf (bei Heidelberg), zeitweise  auch in einem abgelegenen Haus in Mecklenburg.

Außer dem Schreiben widme ich mich dem Malen von  Bildern in Pastell und Acryl, gegenständlich und abstrakt.

Ich veröffentliche Krimis und historische Romane, zuletzt:

Schillercode, Krimi, 2012

Ein ungeratener Sohn, Roman über die Jugend Friedrichs des Großen, 2012

Der Fall Struensee, Roman über einen Arzt im 18. Jahrhundert, 2013

Sowie zahlreiche Beiträge in Anthologien.

 

Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

Es geht um Liebe, Verrat und Intrigen – eine authentische Lebensgeschichte aus dem 18. Jahrhundert. Der deutsche Arzt Johann Friedrich Struensee, sympathisch, gut aussehend und Liebling der Frauen, ist ein leidenschaftlicher Verfechter aufklärerischer Ideen.

Zunächst Leibarzt des dänischen Königs steigt er schließlich zum Minister auf und wird der Liebhaber der jungen Königin Mathilde. Mit seinen unkonventionellen Ansichten erregt Struensee viel  Aufmerksamkeit. Als er seine Reformen durchsetzen will, planen einflussreiche Kreise eine hinterlistige Intrige.

Die Geschichte zeichnet das Bild eines Weltverbesserers, der zum Opfer mächtiger Gegner wird.

 

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Ich bin ein ausgesprochener Fan des 18. Jahrhunderts, weil es in der Zeit so viele interessante Leute gab, z.B. Schiller, Mozart, Voltaire. Außerdem wurden in dieser Zeit unsere Bürgerrechte vorbereitet und erkämpft, was teilweise lebensgefährlich war oder eine Gefängnisstrafe einbringen konnte. Eine spannende Epoche also. Ich finde auch, man kann die eigene Zeit besser verstehen, wenn man sich mit der Vergangenheit beschäftigt.

 

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

Historische Romane habe ich geschrieben über die Jugend Friedrichs des Großen und die letzten Jahre Mozarts, wobei mich der Rätselcharakter dieser Persönlichkeiten gereizt hat.  Ich habe die Charaktere also nicht geschaffen, sondern interpretiert.

Friedrich hat eine schlimme Jugend gehabt, war sehr fortschrittlich gesinnt und musisch begabt. Es ist so schade, dass er dann als Feldherr in die Geschichte einging, statt als Reformer. Er hat als erster europäischer Fürst  Folter  und die Zensur abgeschafft und religiöse Toleranz ausgeübt.

Bei Mozart ist es vor allem sein früher rätselhafter Tod, der meine Phantasie angeregt hat. Ich habe die Vergiftungstheorie aufgegriffen und einen Krimi mit dem Titel „Trazom“ geschrieben.

 

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant?

 Das weiß ich noch nicht. Mein nächster Roman spielt in unserer Zeit, es geht darin um die Bedrohung unseres Planeten durch einen Asteroiden.

 

Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

Etwa ein Jahr. Bei Struensee war die Literatur nicht so umfangreich wie bei Friedrich. Aber ich habe für „Ein ungeratener Sohn“ auch nicht viel länger gebraucht.

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!

„Das Geheimnis von Sunderley“ von Isa Piccola

Titel: Das Geheimnis von Sunderley
Autor: Isa Piccola
Erscheinungsdatum: 1.7.2014
Wo erhältlich: amazon.de
Geschätzte Seitenanzahl: 534

https://www.facebook.com/DasGeheimnisvonSunderley

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Hallo Isa!
Erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Ich bin 35 Jahre jung und arbeite im öffentlichen Dienst. Daher habe ich mein Buch auch unter einem Pseudonym veröffentlicht. Nicht, weil die Geschichte schlecht ist, sondern weil viel von mir selbst drinsteckt und das ja nicht unbedingt jeder wissen sollte… Ansonsten gibt es nicht viel über mich zu erzählen, außer daß ich mich schon immer für Geschichte und besonders das 19. Jahrhundert interessiert habe und mein Leben bisher in sehr ruhigen Bahnen verlief… Ich liebe es zu lesen, zu schreiben, auch zu zeichnen und tausend andere Dinge, und daher habe ich mich, glaube ich, noch nicht wirklich in meinem Leben gelangweilt.

Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

Es ist ein Roman auf zwei Zeitebenen. Er beginnt im Jahr 2011. Dort macht Elisa, eine junge Frau aus Deutschland, Urlaub in England auf den Spuren ihrer vor kurzem verstorbenen Eltern. Dabei entdeckt sie auf einer Auktion das Portrait einer verstorbenen Frau, das ihr selbst auf unheimliche Weise ähnlich sieht. Sie macht sich daran herauszufinden, was es damit auf sich hat und muß dabei erfahren, daß ihre Eltern ihr so einiges verschwiegen haben…
Wichtiger ist jedoch die Geschichte zweier Familien aus dem 19. Jahrhundert, in die Elisa eintaucht. Sie findet einige Dokumente und erfährt so davon. Die Devanes und die LeFroys, zwei Familienclans, waren jahrhundertelang miteinander verfeindet – aufgrund eines Geheimnisses, das aber zu dem Zeitpunkt, an dem die Geschichte spielt (1860), schon verlorengegangen ist. Und so nähern sich die Familien einander an, jedoch nicht ohne Hintergedanken. Es geht um Macht und Liebe, und um die Auflösung eben dieses verlorenen Geheimnisses.
Die Hauptperson dieser Zeitebene, Lizzie, verliebt sich in einen mittellosen jungen Mann namens Jean, muß jedoch den reichen Edward heiraten. Bald erfährt sie, daß Jean als Säugling ausgesetzt wurde. Sie macht sich daran, den Grund dafür herauszufinden. Nebenbei muß sie sehen, wie sie in ihrer Ehe mit einem Mann klarkommt, der sie einerseits übermäßig streng behandelt, doch ihr andererseits auch, auf seine Art, Liebe entgegenzubringen scheint. Lizzie muß mit ansehen, wie ihre eigene Familie und die ihres Ehemannes zerfallen, und sie muß einige weitere Schicksalsschläge erdulden. Kann es jemals ein Happy End für sie geben? Und kann Elisa mehr über ihr eigenes Schicksal herausfinden?
P.S. Wie Ihr seht, bin ich ein Fan der alten Rechtschreibung…

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Ich habe schon immer lieber über andere Zeiten gelesen als über die Probleme der Gegenwart. Letztere hat man irgendwie jeden Tag und da will ich nicht in meiner kostbaren Freizeit noch darüber lesen müssen, sondern lieber in andere Zeiten eintauchen und etwas über diese lernen. Ich gebe zu, daß ich mir oftmals wünsche, in einer anderen Zeit zu leben (da waren die Männer noch richtige Männer… Achtung Klischee!), aber mir ist natürlich auch klar, daß es schwer gewesen wäre, wenn man nicht entsprechend begütert gewesen wäre – vor allem als Frau. Mein größter Traum wäre, einmal einen Tag stilecht in einem richtigen Schloß zu verbringen – deswegen darf meine Elisa das auch erleben, zumindest ansatzweise.

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

Die Hauptperson meiner historischen Ebene, Lizzie, ist anders als die meisten Heldinnen in historischen Romanen. Was mich immer ein wenig genervt hat, waren diese sogenannten „starken Frauen“, die sich gegen alle Konventionen aufgelehnt haben – angeblich, denn das war ja wirklich nicht einfach und es gab sicher nicht sooo viele, wie uns das historische Romane heute glauben machen wollen. Ich konnte mich nie mit ihnen identifizieren und war eher gelangweilt von diesen perfekten Damen. Daher habe ich mit Lizzie eine Frau geschaffen, die charakterliche und körperliche Schwächen hat und mir sehr viel näher ist als jede andere noch so unabhängige Frau. Und noch ein Punkt war mir wichtig: ist Euch schon mal bewußt geworden, welche Rolle Frauen mit ein paar mehr Pfunden auf den Rippen in Romanen spielen? Entweder sind sie unbedeutende Randfiguren, oder für den Humor zuständige Lachnummern, oder sie kämpfen einen ganzen Roman lang darum, abzunehmen und der Norm zu entsprechen, was ihnen natürlich auch gelingt. Das ist nicht das Hauptziel meiner Protagonistin. Nein, sie lebt ein relativ normales Leben, hat natürlich auch mit den bekannten Problemen und Vorurteilen zu kämpfen, aber sie ist eben auch keine Lachnummer, sondern eine vergleichsweise „normal-außergewöhnliche“ Frau, die einfach auf der Suche nach einem glücklichen Leben ist. Ich hoffe, daß ich damit auch eine Identifikationsfigur für alle Frauen erfunden habe, die eben nicht so perfekt sind.
Und dann ist da noch Edward, den Lizzie heiratet… auf den ersten Blick ein richtiges Scheusal, aber ich hoffe, ihm einiges an charakterlicher Tiefe mitgegeben zu haben, so daß man im Laufe der Geschichte auch ein wenig Empathie für ihn entwickelt und versteht, was er schon alles mitgemacht hat in seinem Leben. Überhaupt gibt es mehrere Charaktere, die erst im Laufe des Romans ihr wahres Ich zeigen. Gut und Böse sind bei mir nicht immer klar definiert.

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant?

Unbedingt, Band 2 ist in Arbeit, weil ich nicht alle Geheimnisse in Band 1 auflösen konnte! Da kommt dann noch eine dritte Zeitebene dazu, die noch einmal 450 Jahre in die Vergangenheit zurückgeht und die „Wurzeln“ der Fehde zwischen den beiden Familien aufklärt.

Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

*räusper* Nun… ich habe mit 16 angefangen, also habe ich bald 20 Jahre daran geschrieben. Allerdings immer wieder mit Pausen, die aus Zeitmangel herrührten, oder weil ich nicht weiterwußte usw.

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!

Ich bedanke mich für diese tolle Möglichkeit, Linea!

„Roana“ von Máire Brüning

Titel: Roana

Autor: Máire Brüning

Erscheinungsdatum: 17. Oktober 2013

Wo erhältlich: als  E-book im einschlägigen Handel, als Taschenbuch  z.Zt nur bei Amazon

Geschätzte Seitenanzahl: 570

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Hallo Máire!

Erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Autorenbiografie:

Máire Brüning, geboren 1966 wuchs in einer Region auf, die reich an Zeugnissen staufischer Baukunst ist. Dadurch begeisterte sie sich schon als Kind für alte Ruinen, Sagen und Ritterrüstungen; ihre Leidenschaft für Geschichte und das Mittelalter führte sie schließlich zum historischen Roman. Jede freie Minute verbringt sie schreibend vor dem Computer, die unverzichtbare Tasse Kaffee immer griffbereit.

Nach einigen Wanderjahren als Floristin quer durch Deutschland lebt uns arbeitet Máire Brüning in der Nähe von Frankfurt.

Eine gelungene Verbindung zwischen Beruf und Leidenschaft gipfelte 2003 im Gewinn des Cadeaux- Wettbewerbs.

Soziale Netzwerke:

https://www.facebook.com/Maire.Bruening?ref=hl

https://twitter.com/MaireBruening

http://www.pinterest.com/mairebruening/

Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

Die junge Adelige Roana setzt sich über alle Regeln der mittelalterlichen Gesellschaft hinweg, um ihren verschollenen Onkel zu retten und gerät dabei in einen Strudel aus Intrigen und Eifersucht , der ihr beinahe zum Verhängnis wird.

Sizilien 1254.

Die junge Adelige Roana verdankt ihrem Onkel ihr Leben- und die Fähigkeit, sich erfolgreich gegen die Angriffe von Männern wehren zu können.

Als Herzog Gandar auf unerklärliche Weise verschwindet, setzt Roana deshalb alles daran, um die Wahrheit herauszufinden. Wurde der Herzog von seinen Feinden entführt oder ist es sein gebrochenes Herz, das ihn zu einer verzweifelten Tat antreibt?

Roana versucht, eine Rettungsaktion für ihren Onkel zu organisieren, doch niemand glaubt ihr, dass der Herzog in Gefahr sein könnte.
Roana bleibt nur noch ein Ausweg, wenn sie ihren Onkel lebend wiedersehen will. Sie muss Rafael um Hilfe bitten, einen Mann, dem man nachsagt, ein skrupelloser Mörder zu sein. Doch auch Rafael glaubt ihr nicht und lässt sie streng bewachen, um zu verhindern, dass sie sich alleine auf die Suche macht. Roana wäre jedoch nicht Roana, wenn sie sich das so einfach bieten ließe. Es gelingt ihr Rafaels wachsamen Augen zu entkommen, was dieser natürlich nicht auf sich sitzen lassen kann. Schließlich ist er Malik al Maut, der Engel des Todes, ein Mann, dem niemand entkommt! Ein Katz und Maus Spiel beginnt und Rafael erkennt schnell, dass er in Roana eine ebenbürtige Gegenspielerin hat, der es gelingt, ihn immer wieder an der Nase herumzuführen.

 Als sich die Hinweise häufen, dass Herzog Gandar tatsächlich in großer Gefahr schwebt, müssen Rafael und Roana sich zusammentun, um sich gegen ihre Feinde durchzusetzen. Beinahe zu spät erkennen sie, in welchen Strudel aus Intrigen und Missgunst, Eifersucht und roher Gewalt  sie hineingeraten sind…

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Das Mittelalter ist wie Fantasy mit realem Hintergrund. Es steht für Abenteuer, das Geheimnisvolle, für Mythen, Religiosität – alles Dinge, die wir in unserer heutigen Zeit oft vergeblich suchen. Gerade die Unterschiede zur Gegenwart machen die mittelalterliche Welt so faszinierend:  Ich denke, sie war – obwohl oberflächlich von Dreck und Dunkelheit gefärbt – bunter, vielgestaltiger und intensiver. Die Pracht der Herrschenden, die höfische Kultur der Ritter und Burgen umgibt etwas Geheimnisvolles und beflügelt romantische Fantasien.

Bücher, die im Mittelalter spielen, ermöglichen eine schnelle, ungefährliche Flucht aus dem Alltag in eine Welt, die fremd und doch gleichzeitig Teil unserer Vergangenheit ist.

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

Da lasse ich Roana und Rafael doch am besten selbst zu Wort kommen ;-)

ROANA ISABELLA VON MORRA
Geburtstag: 13. September 1235
Geburtsort:Burg Morra, fiktive Burg südwestlich von Verona
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: eisblau
Vater: Léon Carl Graf von Morra
Mutter: Judith Gräfin von Morra
Schwestern: Arabella 1237 -1249
Diotima 1240
Iliane 1242
Hilda 1244
Lucia 1245 -1247
Bildung: kann lesen und schreiben, spricht lateinisch, volgare, arabisch und einige Brocken deutsch
bevorzugte Waffen: Dolch, Bogen
bevorzugter Zeitvertreib: lesen, reiten
Motto:Dominium generosa recusat Die Stolze will keinen Herrn

Das sagt Roana über sich selbst:
1. Männer? Ich bin frei von Vorurteilen. Ich hasse sie alle gleichermaßen.
2. 1 Schwester ist akzeptabel, 3 sind lästig
3. Hast du beim ersten Versuch keinen Erfolg zerstöre alle Beweise, dass du es versucht hast
4.Familie – das sind diejenigen, die dich von vorne niederstechen
5. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
6. Pessimum genus inimicorum laudantes.
Die schlimmste Art von Feinden sind die Lobredner.

RAFAEL
Geburtstag: 12. Mai 1233
Geburtsort: Ein Dorf in den Alpen
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: helles blaugrau
Vater: Lucca , 3ter Sohn das Grafen Roger v. Oreste, später Abt eines Klosters in den Alpen
Mutter:Morgaine, Kräuterkundige, Heilerin
Geschwister: Halbbruder Nael
Halbschwester: Ravena, Baronin von Rocca d´Aquila
Ziehvater: Gandar, Graf v. Rodéna, Herzog v. Rodi
Kriegsname: Malik al Maut ( Engel des Todes)
bester Freund: Peire
ärgster Feind: Mein Vater
bevorzugte Waffen: Dolch, alles was gerade zur Hand ist und sich als Waffe nutzen lässt
bevorzugte Art zu kämpfen: Nahkampf
besondere Interessen : Ausbildung von Pferden
Motto: Denk nach, bevor du kämpfst, aber wenn du kämpfst, sorge dafür, dass jeder Schlag zählt

10 Dinge, die ihr über mich wissen solltet:

1. Ein Mann – ein Wort
2. Komme mir nur in die Quere, wenn du dich nach dem Tod sehnst
3. Ich kann jeden umbringen, überall, jederzeit.Ich bin der Beste, bei dem was ich tue
4. Ich leide nicht unter Einsamkeit, ich genieße jede Minute davon
5. Ich mag keine Schwerter – aber ich brauche auch keins, um dich im Kampf zu besiegen
6. Pferde betrügen dich nicht
7. Was du nicht besitzt, kannst du auch nicht verlieren
8. Die größte Dummheit meines Lebens? Peire freikaufen
9. Ob ich es wieder tun würde? Jederzeit
10. Schicksal ist keine Sache des Zufalls. Es ist eine Frage der Wahl

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant?

Ja, in Kürze erscheint „ Tage der Trauer“ eine Bonusgeschichte zum Buch Roana.

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Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

Bei „ Roana“ war die Recherche   eigentlich nicht sehr zeitaufwendig. Nach dem Motto „ schreib über das was du kennt“ habe ich mir Orte und eine Zeit ausgesucht, über die ich schon 80% der Infos abrufbereit zur Verfügung hatte. Schwieriger war es, neben meinem saisonal stressigen Job genügend Schreibzeit abzuzwacken. Roana hat alles in allem dann doch 4 Jahre gebraucht, um das Licht der Welt zu erblicken.

Besondere Aktion: Leser, die Roana schon haben, können “ Tage der Trauer“ kostenlos bei mir  anfordern ( als E-book im Wunschformat.) Dazu nur den ersten Satz  aus dem Kapitel 25 des Buches Roana nennen und mir über facebook  https://www.facebook.com/Maire.Bruening?ref=hl oder per Mail mairebruening@aol.com   schreiben.

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!

Karin Seemayer „Die Sehnsucht der Albatrosse“

Titel: Die Sehnsucht der Albatrosse
Autor: Karin Seemayer
Erscheinungsdatum: 15.07.2014
Wo erhältlich: Books2read, Amazon, Thalia, Hugendubel und alle gängigen online Shops
Geschätzte Seitenanzahl: 397

Bis zum 5. August gibt es auf „bloggdeinbuch“  Rezensionsemplare für Blogger:

https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.bloggdeinbuch.de%2Fbuch%2F818%2F%3Fref%3Dpromos-curr-all-restricted-pos4

Cover FB
Hallo Karin!
Erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Ich bin 54, lebe seit 20 Jahren im Taunus, zusammen mit Mann, einem Sohn von 22 und zwei Töchtern von 20 Jahren (aus dem „zweiten“ Kind wurden zwei Kinder), einem Hund, drei Meerschweinen und acht griechischen Landschildkröten.
Von Beruf bin ich Reiseverkehrskauffrau und in unserer kinderlosen Zeit waren mein Mann und ich viel unterwegs. Mit drei kleinen Kindern fehlte es dann an Zeit, Geld und Nerven für größere Reisen.
Inzwischen sind wir wieder öfter unterwegs.
Ich habe zwar früh angefangen zu schreiben, hatte dann aber eine lange Pause, erst wegen des Jobs, dann wegen der Kinder. Vor ca. vier Jahren habe ich meine alten Texte wieder mal gelesen, die meisten fand ich allerdings – naja. Aber einige gefielen mir dann doch ganz gut, unter anderem die Grundidee zur „Sehnsucht der Albatrosse“.
Plötzlich packte mich die alte Leidenschaft wieder, ich begann zu schreiben und zu recherchieren, und ja – da ist es nun, mein Debüt.

Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

1904
Die gefeierte Opernsängerin Sarah hat mit Männern nichts mehr im Sinn.
Doch dann landet sie als Schiffbrüchige ausgerechnet auf dem Robbenschoner, dessen Kapitän, John Brandon, ihre verloren geglaubte Jugendliebe ist. Dort muss sie nicht nur ihr gewohntes Leben über Bord werfen und sich in einer Welt zurechtfinden, in der nur Stärke und Härte zählen, sondern entdeckt auch, dass jahrelang unterdrückte Gefühle eigene Wege gehen können, jenseits von Vernunft und Interessen.
Denn nicht nur Brandon bringt sie aus dem Gleichgewicht. Mehr und mehr fühlt sie sich zu dem Matrosen Peer Svensson hingezogen. Seine Geschichte von dem geheimnisvollen Flug der Albatrosse berührt sie ebenso wie sein Mut. Auf der Fahrt durch das stürmische Eismeer will sie mit ihrer Vergangenheit abschließen. Doch als die Robbenjagd erfolglos bleibt, kommt es zu einer blutigen Auseinandersetzung. Plötzlich steht Sarah zwischen den Fronten des Kapitäns und der Mannschaft – zwischen John und Peer …

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Sarahs Geschichte spielt ja 1904, so lange ist das noch gar nicht her. Es war eine faszinierende Zeit, in der sich gerade für Frauen viel verändert hat. Einerseits wurde von ihnen immer noch erwartet, dass sie heiraten – oft eine arrangierte Verbindung, andererseits gab es Frauen wie Hope Bridges, die Medizin studierten, wie Sarah Bernhard, die Schauspielerin, die so lebte und liebte, wie sie wollte.
Isadora Duncan entdeckte den Ausdruckstanz, Mata Hari hatte ihre ersten Auftritte.

 

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

Sarah ist eine intelligente Frau, die mehr vom Leben möchte, als heiraten und Kinder kriegen. Sie scheitert zunächst und muss eine arrangierte Ehe eingehen.
Erst nach dem Tod ihres Mannes kann sie einen Teil ihre Träume verwirklichen und hat als Opernsängerin Erfolg. Sie ist sehr pragmatisch, macht das Beste der jeweiligen Situation. Doch im Laufe der Jahre geht sie immer wieder Kompromisse ein, bis sie sich in gewisser Weise selbst verloren hat.

Peer ist Seemann aus Leidenschaft, nicht sesshaft, ein Zugvogel. Er träumt davon, Steuermann zu werden. Er hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, sagt, was er denkt und steht kompromisslos für sich und seine Werte ein, egal, was es ihn kostet.

Brandon hat sich aus einfachsten Verhältnissen seinen Weg nach oben erkämpft.
Er ist zäh, rücksichtslos, berechnend, desillusioniert.
Will möglichst viel Geld machen, bevor die Robbenjagd endgültig verboten wird, und ist bereit, diesem Ziel alles unterzuordnen und jedes Risiko einzugehen.

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant?

Zwar ist „Die Sehnsucht der Albatrosse“ in sich abgeschlossen, aber ich bin oft gefragt worden, wie es mit Sarah und ihrer neuen Liebe weitergeht. Ich habe auch eine Idee dazu und schon einige Kapitel geschrieben.

Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

Etwas über drei Jahre, wobei ich bestimmt ein Drittel dieser Zeit für Recherche gebaucht habe.

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!
Ebenfalls vielen Dank

Petra Schier „Der Hexenschöffe“

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Titel: Der Hexenschöffe

Autorin: Petra Schier

Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2014

Wo erhältlich:

Als Taschenbuch überall im stationären Buchhandel sowie Taschenbuch und eBook (Kindle und epub) in allen bekannten Online-Shops.

Als ungekürztes Hörbuch (mp3-CD sowie Download) im stationären Buchhandel sowie in den bekannten Online-Shops.

Geschätzte Seitenanzahl:  504 Seiten

 

 

Hallo Petra!

Erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Sehr gerne! Hier ist meine offizielle Vita:

Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin.
Ihre erfolgreichen historischen Krimis um die gewitzte und scharfzüngige Apothekerin Adelina sowie alle weiteren historischen Romane aus ihrer Feder erscheinen derzeit im Rowohlt Taschenbuch Verlag (rororo), ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening.

Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin zurzeit verlagsunabhängig  und erfolgreich verschiedene Buchserien.

Sie ist Mitglied bei DeLiA, HOMER und im Syndikat. Zudem ist sie die Vorsitzende der Jury des DeLiA-Literaturpreises und damit Mitglied des Vorstands.

Internetseiten:

 Autorenhomepage Petra Schier:    http://www.petra-schier.de

Autorenhomepage Mila Roth:        http://www.mila-roth.de

 soziale Netzwerke:

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Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

In „Der Hexenschöffe“ geht es um eine wahre Geschichte aus der Zeit der Hexenverfolgung. Hermann Löher, der im Jahr 1631 jüngster Schöffe in der kleinen Stadt Rheinbach wird, muss zahlreiche Todesurteile mittragen, obgleich er nicht an die Rechtmäßigkeit der Hexenprozesse glaubt. Sich gegen die Hexenrichter zu wenden, ist fatal, und Löher hat Angst um seine Frau und die acht Kinder. Doch als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt er nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft …

 

Die Hintergründe zu diesem Roman habe ich schon seit vielen Jahren recherchiert, und bis zum Erscheinungstermin (und auch noch ein bisschen darüber hinaus) veröffentliche ich in meinem Blog in einem umfangreichen Making-of  nach und nach viele Details zur Geschichte und Hintergrundinformationen zur Entstehung des Buches inklusive Textschnipseln und Outtakes: http://blogpost.petra-schier.de/category/schreibstube/makingof/

 

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Ich schreibe ja nicht ausschließlich historische Romane, sondern auch romantische Weihnachtsromane, Krimis, Liebesromane, Thriller …

Einige dieser Bücher erscheinen zudem unter meinem Pseudonym Mila Roth. Ich möchte mich ungern auf nur ein Genre festlegen, das würde mich viel zu sehr einengen.

Historische Romane liebe ich seit meiner Teenagerzeit. Damals (Mitte der 1990er Jahre) entdeckte ich den historischen Roman als spannenden Lesestoff für mich. Ein Faible fürs Schreiben hatte ich schon immer, und es dauerte nicht lange, bis ich durch die Lektüre historischer Romane Ideen für eigene Buchprojekte entwickelte.

Das schreiberische Reisen in vergangene Epochen ist spannend, lehrreich und schärft das Auge für die Gegenwart. Wir sind alle ein Produkt unserer Geschichte, und sich in vergangene Zeiten hineinzuversetzen, kann den Blick dafür schärfen, wie sehr sich die Außenwelt über die Epochen verändert hat und wie wenig im Gegenzug die Motive, Gefühle, Handlungsweisen der Menschen.

 

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

 

Die meisten meiner historischen Romane zeichnen sich durch starke Frauengestalten aus, die scheinbar in vielen Bereichen ihrer Zeit voraus waren. Scheinbar schreibe ich, weil vieles, was sich in meinen Romanen ereignet, zwar modern anmuten mag, aber durchaus auch schon zum Beispiel im Mittelalter denkbar war. Tatsächlich hatten nämlich gerade Frauen im 12. bis 15. Jahrhundert deutlich mehr Rechte, wenn es um die Ausübung eines Berufs, das Führen eines Geschäfts und eines Handwerksbetriebs ging, als das im 18. oder 19. Jahrhundert der Fall war. Auch wenn uns selbst im heutigen Geschichtsunterricht immer noch häufig suggeriert (und durch Textstellen diverser Denker der jeweiligen Epoche belegt) wird, dass Frauen im Mittelalter immer schweigsam waren (bzw. zu sein hatten) und keine Rechte hatten, so halte ich mit diversen Rechercheergebnissen dagegen, die belegen, dass Frauen sehr wohl häufig selbst ihre Rechte vertraten und keineswegs immer den Mund hielten. Vor allem in den Städten gab es viele Frauen, die Handwerke ausübten, Geschäftsfrauen waren, ausbildeten (wenn auch nur Mädchen) und sich auch selbst vor Gericht vertraten. Frauen hüteten und regierten auch Burgen und Ländereien, wenn ihre Männer in den Krieg zogen. Und wer sonst als die Ehefrau verwaltete wohl Gut und Geschäft, wenn der Mann unterwegs war, um Handel zu treiben?

Aufzeichnungen aus städtischen Gerichtsbüchern, Urkunden, Protokollen usw. belegen außerdem, dass Frauen immer wieder ihre Rechte selbst einklagten. Auch wiederholen sich die öffentlichen Apelle (von Stadträten, Gerichten, Theologen, Priestern usw.), Frauen mögen sich doch in der Öffentlichkeit nicht lautstark zu Wort melden oder gar streiten. Müsste man sie dazu auffordern, wenn sie sich an diese Gebote gehalten hätten? Trotzdem oder gerade deswegen sind meine Romanfiguren immer Kinder ihrer Zeit.

Der Unterschied zu meinen bisherigen historischen Romanen besteht bei „Der Hexenschöffe“ darin, dass es sich nicht um eine fiktive, sondern um eine wahre Geschichte handelt. Es ist ein großer Unterschied, ob man einen Roman verfasst, dessen Figuren man sich als Autorin vollständig ausgedacht und vielleicht bestenfalls an historischen Persönlichkeiten angelehnt hat oder mit diesen zusammentreffen lässt. Oder ob man sich daran wagt, die Geschichte aus der Sicht von Menschen zu erzählen, die wirklich einmal gelebt haben. Dazu bedarf es nämlich nicht nur weit mehr Recherche, bis man wenigstens in etwa einschätzen kann, um was für Menschen es sich gehandelt hat, wie sie gelebt und gehandelt haben. Vielmehr muss man ein hohes Maß an Empathie aufbringen, versuchen, sich in diese Personen hineinzuversetzen. Wie haben sie gedacht und gefühlt, wie kann ihr Leben, ihre Entscheidungen, ihre Gedanken- und Gefühlswelt nachvollziehbar zu Papier gebracht werden?

Wenn man sich Figuren ausdenkt, muss man ebenfalls Empathie aufbringen, und ich will nicht behaupten, dass das immer einfach ist. Aber man kann dennoch die Figuren, zumindest bis zu einem gewissen Grad, nach eigenem Willen formen. Der nächste Schritt ist dann abzuwarten, dass diese Figuren sich beim Schreiben verselbständigen, lebendig werden, möglicherweise eigene, überraschende Entscheidungen treffen.
Schreibt man aber über reale Personen, kann man nicht darauf warten, dass sie selbstständig die Geschichte übernehmen und möglicherweise verändern. Vielmehr schaut man dem Moment entgegen, ab dem man das Gefühl hat, sie nun wirklich zu kennen, zu verstehen, weshalb sie sich zu ihren Lebzeiten für einen bestimmten Weg entschieden haben. So, wie sich fiktive Figuren erst beim Schreiben allmählich entfalten, lernt man reale Figuren auch erst im Laufe der Geschichte so richtig kennen.

Hermann Löher war in meinen Augen ein unglaublich mutiger Mann, auch wenn er lange Zeit das Unwesen der Hexenprozesse schweigend verfolgt und die Urteile mitgetragen hat. Er steckte in einer grausamen Zwickmühle, denn wenn er zu lautstark protestiert hätte, wäre es ihm mit Sicherheit ebenso ergangen wie den übrigen Opfern. Er hatte eine große Familie, die er sehr liebte. Durfte er überhaupt riskieren, selbst angeklagt zu werden? Und hätte es überhaupt etwas gebracht?

Dennoch hat er im Rahmen seiner Möglichkeiten immer wieder protestiert, und im Alter von über 80 Jahren schrieb er dann, getrieben von Schuldgefühlen und den schlimmen Erinnerungen, eine Klageschrift, in der er all seine Erlebnisse und Erkenntnisse auf über 600 Seiten zusammenfasste. Er wollte mit dieser “ Hochnötigen Unterthanigen Wemütigen Klage der Frommen Unschültigen“ nicht nur den Menschen die Augen öffnen, sondern vor allem der Obrigkeit und den Gelehrten, an die sich das Buch richtete, klarmachen, dass ein Unrecht wie die Zaubereiprozesse niemals wieder stattfinden dürfe.

 

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant?

Über die Hexenprozesse werde ich in naher Zukunft nichts mehr schreiben. Die Geschichte Hermann Löhers begleitet mich schon seit Jahrzehnten, und es war mir eine Herzensangelegenheit, diesem Mann einen Roman zu widmen. Allerdings hat mir die Arbeit an diesem Buch nicht nur hinsichtlich der Recherche, sondern auch emotional sehr viel abverlangt. Eine solche Erfahrung möchte man nicht so häufig wiederholen.

„Der Hexenschöffe“ wird bereits mein 12. historischer Roman sein, den ich bei Rowohlt veröffentliche, und ganz sicher bleibt er nicht der letzte.  Im Herbst 2015 wird zum Beispiel der 3. Teil meiner Kreuz-Trilogie (Bd. 1 „Die Eifelgräfin“, Bd. 2 „Die Gewürzhändlerin“) erscheinen. Das Buch trägt den Titel „Die Bastardtochter“. Ein Jahr darauf folgt dann der sechste und letzte Teil meiner Adelina-Reihe: „Vergeltung im Münzhaus“. Und auch für das Jahr danach ist bereits ein Buch in Planung. Da in diesem Fall aber gerade die Vertragsverhandlungen laufen, darf ich darüber noch nichts verraten.

Außerdem schreibe ich natürlich weiterhin unter dem Pseudonym Mila Roth weiter an meinen zeitgenössischen Buchserien. Da finden sich Krimis, Thriller und evtl. demnächst auch eine Reihe von Liebesromanen.

 

Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

Die reine Schreibzeit bei „Der Hexenschöffe“ betrug etwa 7 Monate. Die Recherche hat sich allerdings, wie oben schon erwähnt, über Jahre hingezogen, weil das Thema so komplex ist. Außerdem ist das 17. Jahrhundert nicht gerade meine Spezialität. Im 14. und 15. Jahrhundert kenne ich mich weit besser aus. Es geht ja nicht nur darum, historische Fakten nachzulesen, sondern man muss sich vollständig in die Lebens- Denk- und Gefühlswelt der Menschen einer Epoche hineinversetzen.

Es hängt auch immer davon ab, ob man einen Einzelroman verfasst oder eine Serie bzw. Reihe. Bei letzteren ist der Aufwand beim ersten Band vergleichsweise hoch, bei Folgebänden muss man meistens das Setting  und die Hauptfiguren nicht mehr so ausführlich recherchieren, weil beides ja bereits besteht.

Im groben Schnitt kann man 3-6 Monate Recherche und 6 Monate Schreibzeit rechnen, also rund ein Jahr pro Buch. Allerdings schreibe ich während dieser Zeit meistens auch noch an anderen Manuskripten und recherchiere schon wieder für neue Projekte. Da geht eines ins andere über.

 

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!

Vielen lieben Dank für die Gelegenheit, meinen neuen historischen Roman so ausführlich vorstellen zu dürfen, und einen herzlichen Gruß an die Leser deines Blogs!

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Bibliografische Angaben zum Buch:

Der Hexenschöffe
Historischer Roman
Petra Schier

Rowohlt-Taschenbuch, ca. 480 Seiten, ISBN 978-3-499-26800-7
9.99 Euro

Wird auch als eBook (Kindle und epub) sowie als ungekürztes Hörbuch erscheinen.

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