„Der Dichter des Teufels“ von Tanja Schurkus

Titel: Der Dichter des Teufels

Autor: Tanja Schurkus

Erscheinungsdatum: 01.07.14

Wo erhältlich: Thalia E-Book exklusiv

Geschätzte Seitenanzahl: 340

 Cover Picaud ohne

 

Hallo Tanja!

Erzähle uns doch erst einmal ein bisschen über dich:

Obwohl ich als Kind kaum für Bücher zu begeistern war, wollte ich recht früh selbst Geschichten erzählen. Geschrieben habe ich daher, seit ich dazu in der Lage bin (und einige dieser Texte existieren noch!) Ich wollte also einen Bücherberuf, habe Buchhändlerin gelernt, Literaturwissenschaften studiert, und bin schließlich ins „kalte Wasser“ der freien Autorenschaft gesprungen. „Der Dichter des Teufels“ ist mein dritter historischer Roman.

 

Wir würden gerne mehr über dein Werk erfahren. Um was genau geht es denn?

Den Gendarmen Jean-Louis Picaud verschlägt es 1812 in die Ortschaft Simmern im Hunsrück, der zu dieser Zeit zu Frankreich gehört. Immer wieder sind im nahen Soonwald Menschen spurlos verschwunden. Treibt dort tatsächlich ein untoter Graf aus dem Mittelalter sein Unwesen? Doch Picaud glaubt nicht an Teufelswerk, er glaubt an die Gesetze des Code Napoleon.

Zusammen mit dem Handwerksgesellen Ferdinand, dessen Braut in der Hochzeitsnacht von rätselhaften Kreaturen verschleppt wurde, nimmt er die Spur auf. Sie führt die beiden bis nach Heidelberg und zu einem Verbrechen, bei dem sich alchemistischer Aberglaube mit Größenwahn mischen, sodass auch Picaud an die Grenzen seiner Vernunft gerät .

 

Wieso gerade historische Romane und nicht zeitgenössische? Was fasziniert dich so an vergangenen Jahrhunderten?

Mir hat es vor allem die napoleonische Zeit angetan, weil in dieser Epoche vieles begann, was unsere Gesellschaft heute prägt. Dieser Umbruch vom Absolutismus zur Bürgergesellschaft, der Aufbruch in Wissenschaft und Literatur hält so viele spannende Geschichten bereit. Das gilt auch für die frühe Kriminalistik. Die napoleonische Justizreform änderte das Strafwesen grundlegend. Zum ersten Mal stand das Ermitteln im Vordergrund der Strafverfolgung. Und das ist auch in „Der Dichter des Teufels“ eingeflossen.

 

Wir würden gerne etwas mehr über die Charaktere erfahren, die du geschaffen hast. Gibt es besondere Eigenschaften, die deine Protagonisten auszeichnen?

frech und zäh – so würde ich Jean-Louis Picaud beschreiben, den ermittelnden Gendarmen. Er selbst sagt gerne „Man schreibt meinen Namen mit ‚c‘ wie courage.‘ Er ist ein bisschen eine Kreuzung aus Tatort-Boerne und Louis de Funés Figuren.

 

Sind weitere Werke in dieser Richtung geplant?

Ja, kommendes Jahr erscheint ein Mystery-Räuberroman von mir, in dessen Mittelpunkt verbürgte Ereignisse um 1800 stehen (diesmal wieder eine Print-Ausgabe)

 

Einen historischen Roman zu schreiben, bedarf sicher allerhand Recherche. Verrätst du uns, wie lange du daran geschrieben hast?

Gut zwei Jahre. Ich war ja schon „vorbelastet“ mit Wissen über die Epoche.

Der Roman spielt mit Legenden und Mystery Elementen und nimmt sich selbst nicht ganz ernst, der Spaß-Faktor stand diesmal im Vordergund. Ich musste daher deutlich weniger recherchieren als für meine Romanbiografien über Matthias Claudius und Maria Clementine Martin.

Man kann meine Recherche-Reise nachlesen unter: http://www.histojournal.de/journal/zeitreise/zeitreise-simmern/

 

Vielen Dank für deine Buchvorstellung und weiterhin viel Erfolg!

Danke für das Interesse an meinem teuflischen Dichter!

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