Rezension „Was wir aus 10.000 Jahren Geschichte lernen können“ von Frank Fabian

Hallo ihr Lieben, ich melde mich zurück, nachdem ich etwas Urlaub genossen habe :-) und nutze die Gelegeneit gleich, euch ein neues Buch vorzustellen. Ich durfte als Testleser bei Frank Fabians neuem Werk „Was wir aus 10,000 Jahren Geschichte lernen können“ fungieren und kann euch sagen, dass es sich gelohnt hat.

edit

Inhalt:

Kompakt-Wissen:10.000 Jahre Wissen auf einen Blick; 
Elite-Wissen: Wie der Code der Historie lautet; 
Geheim-Wissen: Wie die Gesetze der Macht heißen 

Rund 10.000 Jahre Geschichte und 100 Nationen, Staaten und Länder wurden untersucht, um Lehren der Geschichte auf die Spur zu kommen. 
Der Leser kann aus der Vogelperspektive zahlreiche Zivilisationen überblicken, speziell die Gründe für deren Aufstieg und Fall. 

Diese Fragen werden konkret beantwortet: 
○ Was den Aufstieg und den Fall der Maya und der Azteken bewirkte 
○ Warum das alte Ägypten, das alte Griechenland und das alte Rom höchste Höhen erklommen – und schließlich untergingen 
○ Was uns das Leben des Freiheitskämpfers Simón Bolívars lehrt 
○ Auf welch ungewöhnlich intelligente Weise die Medici Florenz regierten 
○ Was die Geheimnisse des alten Indiens sind 
○ Welche 5 Informationen uns China sofort verstehen lassen 
○ Wie die Gesetze der Macht lauten 
○ Was den Aufstieg und den Fall von Nationen verursacht 
○ Welche 25 historischen Lehrsätze man aus der Geschichte Deutschlands ableiten kann 
○ Wann Kriege und Revolutionen verloren werden – und wann gewonnen 
○ Welchen genauen Gesetzmäßigkeiten Demokratien, Aristokratien und Monarchien unterliegen 
○ Welchen unabänderlichen historischen Regeln Religionen ausgesetzt sind 
○ Wie die 105 geheimen Gesetze der Geschichte lauten

 

Meinung

Genauer betrachtet fällt dieses Buch nicht in die Genre, die ich normalerweise lese (Fantasy, historische Romane), sondern fällt streng genommen in die Kategorie Sachbuch. Zugegeben, gerade die jüngere Generation wird jetzt wahrscheinlich wie ich auch die Augen verdrehen, aber (!) es lohnt sich tatsächlich, einen Blick hinein zu werfen. Entgegen der weitläufigen Meinung, dass Geschichte langweilig ist, beweist dieses Buch, dass sie durchaus interessant sein kann – wenn sie denn auch dementsprechend dargestellt wird.

Hier ein großes Lob an den Autor. Frank Fabian hat einen lebhaften und lockeren Schreibstil, der teilweise auch umgangssprachlich geprägt ist. Er stellt die geschichtlichen Abläufe anhand historischer Personen dar, beschreibt deren Leben, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Nicht nur, dass man einige interessante Informationen erfährt, die in den geschichtlichen Wälzern des Schulunterrichts weggelassen wurden, man wird zudem buchstäblich mitgerissen und spürt beim Lesen den Eifer des Autors, der sich wahrlich für seine Arbeit begeistert.

Weiterhin werden Kulturen und Völker beschrieben, mit Sitten und Bräuchen, die wir uns heute kaum noch vorstellen können. Ich hätte nie gedacht, dass mich das alte Ägypten, Indien oder auch das Leben der Maya so faszinieren würde. Dabei rückt es fast in den Hintergrund, dass Frank Fabian anhand seines geschichtlichen Wissens vollkommen neue Erkenntnisse hervorbringt. Er analysiert das Verhalten wichtiger Persönlichkeiten, er fasst den Aufstieg und Fall zahlreicher Länder zusammen und stellt Lehrsätze/Gesetze auf, die er mit seinen Beispielen belegt. Durch Fabians Thesen wäre es möglich, aus der Geschichte zu lernen und die Erkenntnisse in der heutigen Situation anzuwenden, um einiges zu verbessern. Ich fand es sehr lehrreich.

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